Aktuelles

Geschädigter muss nicht den nächstgelegenen Sachverständigen beauftragen

Der Geschädigte muss insbesondere im ländlichen Raum nicht zwingend den Schadengutachter auswählen, der den kürzesten Anfahrtsweg hat, um die Position der Fahrtkosten in der Gutachtenrechnung niedrig zu halten. So hat es das AG Dillingen an der Donau entschieden und dabei einen 30,8 km entfernt gelegenen Sachverständigen als zulässige Wahl angesehen, obwohl ein anderer Sachverständiger sein Büro nur 6 km vom Geschädigten entfernt hatte.

Der Geschädigte hatte einen von der IHK öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen ausgewählt. Dessen Büro lag 30,8 km vom Besichtigungsort des Fahrzeugs entfernt. Dementsprechend rechnete der Sachverständige 60 km Fahrtkosten ab. Der Versicherer wandte ein, der Geschädigte hätte einen näher lokalisierten Gutachter beauftragen müssen und erstattete überhaupt keine Fahrtkosten. Das AG hat sich die Mühe gemacht zu recherchieren, welcher ebenfalls öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige in geringerer Entfernung tätig ist und fand nur einen, den allerdings in nur 6 km Entfernung. Die anderen beiden waren weiter entfernt.

Quelle: http://www.iww.de/ue

Störungen im Reparaturablauf gehen zulasten des Schädigers

Kommt es während einer Unfallschadenreparatur zu einer Verzögerung, weil während der Instandsetzung vorrübergehend nicht am Unfallfahrzeug gearbeitet werden kann, muss der Versicherer des Schädigers für diese Tage trotzdem den Ausfallschaden erstatten. Dieser Grundsatz wird durch zwei Urteile aus Düsseldorf und Stuttgart erneut bestätigt.

Quelle: http://www.iww.de/ue

Einfaches Bestreiten des Versicherers tangiert Gutachten nicht

Kommt der Schadengutachter nach Besichtigung des Fahrzeugs zu dem Ergebnis, dass eine Führung und ein Halter des Stoßfängers beschädigt sind, genügt es nach Ansicht des AG Berlin-Mitte im Rechtsstreit nicht, dass der Versicherer einwendet, sein eigener Sachverständiger könne diesen Schaden auf den Fotos im Gutachten nicht erkennen.

Quelle: http://www.iww.de/ue

Nutzungsausfallentschädigung auch bei gewerblicher Nutzung

Wenn ein gewerblich genutztes Fahrzeug in der Weise eingesetzt wird, dass es nicht durch seine Transportleistung Erträge erwirtschaftet, schuldet der Schädiger bei unfallbedingtem Ausfall des Fahrzeugs Nutzungsausfallentschädigung, wenn der Geschädigte keinen Mietwagen nimmt, entschied das LG München.

Quelle: http://www.iww.de/ue

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